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Mercosur-Referendum

Regenwald schützen, Mercosur-Deal stoppen!

Sammlung, Schweiz

4'080 Unterschriften

Nahaufnahme eines Jaguars mit gelblich-braunem Fell und schwarzen Flecken vor einem felsigen Hintergrund; Gros plan d'un jaguar au pelage jaune-brun tacheté de noir devant un fond rocheux

Das Mercosur-Abkommen fördert unter anderem den Import von Produkten wie Fleisch und Wein aus südamerikanischen Staaten. Doch im Gegenzug fehlen verbindliche Regeln gegen die Abholzung des Regenwaldes, gegen Landvertreibungen und Menschenrechtsverletzungen. Unterschreiben Sie jetzt das Referendum gegen das schädliche Mercosur-Abkommen.

Das Wirtschaftsabkommen zwischen der Schweiz und den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Uruguay ermöglicht eine einfache und zollfreie Einfuhr von Produkten. Standards zum Schutz des Regenwaldes, gegen Menschenrechtsverletzungen oder Antibiotika in der Tierhaltung wurden im Gegenzug nicht vereinbart. Das gefährdet sowohl die Menschen in den Mercosur-Staaten wie auch in der Schweiz.

Kein Freihandel auf Kosten des Amazonas

Das Amazonas-Gebiet ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde und von zentraler Bedeutung für das globale Klima. Doch der Regenwald steht massiv unter Druck. Rinderzucht und Sojaanbau gehören dabei zu den Haupttreibern der Abholzung des Amazonas-Regenwalds.

Mit dem Freihandelsabkommen werden zusätzliche Zollvorteile für Agrarimporte geschaffen. Was fehlt, sind verbindliche Regeln, die verhindern, dass diese Handelsvorteile die Abholzung weiter fördern.

Menschenrechte müssen verbindlich geschützt werden

Zwangsarbeit ist in den Mercosur-Staaten insbesondere in der landwirtschaftlichen Produktion verbreitet. Für die Ausweitung der Rinderzucht und Soja-Plantagen werden Indigene Gemeinschaften von ihrem Land vertrieben. Das Abkommen bietet keine Antworten für einen besseren Schutz ihrer Menschenrechte.

Kein Antibiotika-Fleisch auf unseren Tellern

In den Mercosur-Staaten wird in der Tierhaltung massenhaft Antibiotika eingesetzt. Multiresistente Keime können die Folge sein. Das Mercosur-Abkommen erleichtert den Import von Rindfleisch, das Antibiotika enthält, und kann somit die Gesundheit der Konsument:innen gefährden.

Billiges Fleisch aus den Mercosur-Staaten konkurrenziert zudem Schweizer Fleisch, welches nach strengen gesetzlichen Vorgaben, ökologischen Leistungsnachweisen und umfassenden Qualitätsmanagement-Standards produziert wird. Das erzeugt ungleich lange Spiesse im Wettbewerb, da die Schweizer Standards im internationalen Vergleich zu den anspruchsvollsten der Welt gehören.

Für eine verantwortungsvolle Handelspolitik

Die EU zeigt, dass es anders geht: Sie verfügt über verbindliche Instrumente gegen Entwaldung und Produkte aus Zwangsarbeit. Die Schweiz verzichtet beim Mercosur-Abkommen auf vergleichbare Regeln.

Freihandel darf nicht auf Kosten von Mensch und Natur gehen. Die Schweiz ist in der Verantwortung, Handelsabkommen mit verbindlichen Regeln zum Schutz der Menschenrechte und des Ökosystems auszuhandeln. Solange diese fehlen, verdient das Mercosur-Abkommen keine Zustimmung.

Unterschreiben Sie jetzt das Referendum gegen das schädliche Mercosur-Abkommen.

Bitte Unterschriftenbögen so bald wie möglich einreichen.

Unterstützende

Allianz gegen Regenwald-Abholzung, Alliance Sud, attac Suisse, Bruno Manser Fonds, CETIM, FIAN Schweiz, Green Boots, Greenpeace, Incomindios, Multiwatch, Public Eye, Rettet den Regenwald Schweiz, Solidarité sans frontières, Solifonds, Swissaid, Tier im Fokus (TIF), uniterre, Verein Klimaschutz Schweiz, voices

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