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Palmöl-Referendum

Gegen das Palmöl-Abkommen mit Malaysia

Sammlung, Schweiz

5'107 Unterschriften

Orang-Utan im Regenwald von Borneo, Malaysia - Foto von Simone Millward auf Unsplash

Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Malaysia erleichtert den Import von Palmöl. Die Förderung der Palmöl-Produktion bedeutet mehr Regenwaldzerstörung und Menschenrechtsverletzungen. Wirksame Schutzmechanismen sind im Abkommen keine vorgesehen.

Das Parlament hat das Freihandelsabkommen mit Malaysia verabschiedet. Es sieht Zollsenkungen auf 12’500 Tonnen Palmöl vor. Begleitmassnahmen, um Importe aus Regenwald-Abholzung und Zwangsarbeit zu verbieten, wurden keine beschlossen. Damit unterstützt die Schweiz eine Handelspolitik, die lebenswichtige Ökosysteme zerstört und Zwangs- und Kinderarbeit fördert.

Für den Schutz des Regenwalds

Malaysia gehört zu den weltweit grössten Palmölproduzenten. Für den Anbau wurden in den vergangenen Jahrzehnten grosse Flächen tropischen Regenwalds gerodet. Aktuell sind fast eine halbe Million Hektare Regenwald akut von Abholzung aufgrund der Palmölindustrie bedroht. Die Entwaldung zerstört wertvolle Lebensräume, bedroht Tierarten wie den Orang-Utan und verstärkt die Klimakrise. Das Abkommen gefährdet den Regenwald.

Für die Einhaltung der Menschenrechte

Auf Palmölplantagen in Malaysia wurden wiederholt Zwangsarbeit und schwere Verstösse gegen Arbeitsrechte dokumentiert. Trotzdem fehlen im Abkommen wirksame Begleitmassnhamen, um die Missstände zu kontrollieren und verbindlich zu sanktionieren. Die Schweiz sollte keine Zollerleichterungen gewähren, wenn internationale Arbeits- und Menschenrechte nicht eingehalten werden.

Für die Rechte der lokalen Bevölkerung

Das Abkommen verpflichtet Malaysia zu strengeren Regeln beim Schutz des geistigen Eigentums, etwa für Medikamente und Saatgut. Davon profitieren vor allem internationale Pharma- und Agrarkonzerne. Gleichzeitig werden die Rechte der lokalen Bevölkerung geschwächt und die Lebensgrundlagen indigener Gemeinschaften gefährdet. Ein Freihandelsabkommen darf nicht einseitig Konzerninteressen dienen.

Für eine verantwortungsvolle Handelspolitik

Freihandel darf nicht zulasten von Mensch und Natur gehen. Die Schweiz ist in der Verantwortung, Handelsabkommen mit verbindlichen Regeln zum Schutz der Menschenrechte und des Ökosystems auszuhandeln. Solange diese fehlen, verdient das Abkommen mit Malaysia keine Zustimmung.

Unterschreiben Sie jetzt das Referendum gegen das schädliche Palmöl-Abkommen mit Malaysia!

Sammelstart: 30. Juni 2026

Eingabefrist: 08. Oktober 2026

Bitte Unterschriftenbögen so bald wie möglich einreichen.

Unterstützende

Alliance Sud, attac Suisse, Bruno Manser Fonds, CETIM, FIAN Schweiz, Green Boots, Greenpeace, Incomindios, Multiwatch, Public Eye, Rettet den Regenwald Schweiz, Solidarité sans frontières, Solifonds, Swissaid, Tier im Fokus (TIF), uniterre, Verein Klimaschutz Schweiz, voices

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Kontakt

Allianz gegen Regenwaldabholzung

Postfach

3001 Bern

Palmöl-Referendum

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